News Logo-Muster Ferrum Noricum      maz Ferrum Noricum      maz Die Weltmacht der Römer Warum waren die Römer als Krieger so erfolgreich ? Woher hatten sie so überlegene Waffen? Woher stammt ihr berühmtes Ferrum Noricum? Warum haben sie sich ausgerechnet von den verfeindeten Germanen Waffen schmieden lassen? Haben sie ihre Weltmachtstellung ihren überlegenen Waffen zu verdanken? Aufbereitung von Eisen in Noricum, ein Beispielbericht aus dem Raum um Mösel Im Raum Mösel-Raffelsdorf, Südnoricum, wurden Eisenschmelzöfen dokumentiert, welche bereits in die zweite Hälfte des 1. Jhs. v. Chr. bzw. in die erste Hälfte des 1. Jhs. n. Chr. datieren könnten. Das Schmelzen des Rohstoffs und die Trennung der festen Luppe von der Schlacke erfolgte bei 1100 bis 1300コ in den bis zu 1,6 m im Durchmesser weiten Rennöfen, welche in Mösel mehrfach Verwendung fanden und nicht nach dem einmaligen Schmelzvorgang aufgebrochen wurden. Dies zeigen die Schmelzspuren an der Innenwand der Öfen. Ein Röstprozess vor dem Schmelzen ist für die in Mösel verhütteten Rohstoffe nicht zwingend nötig. Neben fünf dieser am Ufer des Görtschitzbachs errichteten Rennöfen konnten auch Siedlungsspuren festgestellt werden. Mit den Befunden von Feldkirchen vergleichbare Schlackeschichten liegen in Mösel unter einem Gebäude mit Fußbodenheizung des 2. Jhs. n. Chr. Die terminus-post-quem-Datierung der Schlackehalden unter diesem Gebäude zeigt eine Münze des Nerva der Jahre 96/98 n. Chr. Eine frührömische Aufbereitung von Roheisen ist gleichfalls in der Straßen-/Gewerbesiedlung von Feldkirchen, Südnoricum, nachzuweisen, wo umfangreiche Schlackehalden in die Zeit zwischen 15 und 45 n. Chr. datieren. Das Werkareal mit Rennöfen lag am Flussufer, die Situation ist also mit jener von Mösel sehr gut vergleichbar. Darüber hinaus ist eine Analogie zum Befund von Mösel auch darin festzustellen, dass über den Ablagerungen von Schlacken und Rennofenresten Wohngebäude mit Fußbodenheizung errichtet wurden. Der überregional gefragte und entsprechend den historischen Quellen insbesondere zur Herstellung von Schwertern, Messern, Jagdwaffen und medizinischem Gerät herangezogene norische Stahl (Ferrum Noricum) wurde im 1./2. Jh. n. Chr. unter der Kontrolle eines conductor ferrariarum Noricarum vertrieben, der als der Pächter der Eisensteuer bzw. als Pächter der Eisengruben zu verstehen ist. Soweit über die sonstige Stellung dieses römischen Bürgers Informationen vorhanden sind, ist auf einen hohen Beamten zu schließen, der nicht aus Noricum stammt. Die Angestellten des conductor ferrariarum Noricarum sind Familienmitglieder, freie Bürger oder Sklaven. Namentlich bekannt sind uns in der Position des conductor ferrariarum Noricarum fünf Personen, wovon zwei gesichert Verbindungen zu Aquileia aufwiesen. Sieht man von der Inschrift aus Aquileia ab, sind alle weiteren Nennungen im Umfeld der Provinzhaupstadt Virunum und nahe des wichtigsten Eisenabbaus bzw. der Eisenverhüttung in Südnoricum zu Tage getreten, so beispielsweise die Inschrift von Wieting rund 1,5 km vom Verhüttungsort Mösel, jene von Friesach 11 km vom Abbau Hüttenberg und jene von Tiffen rund 3 km vom Verhüttungsort Feldkirchen: Quellen hierfür: Tiberius Claudius Macro (Inschrift aus Aquileia) Marcus Trebius Alfius (eques, praefectus iure dicundo von Aquileia) (Inschrift aus Tiffen, Südnoricum) Quintus Septueius Clemens (Inschrift aus Hohenstein, Südnoricum) Quintus Calpurnius Phoebianus (Inschrift aus Friesach, Südnoricum) Campilius Verus (Inschrift aus Wieting, Südnoricum) Zuerst mal: Das Noricum entspricht je nach Quelle nur der heutigen Steiermark und Kärnten, oder, wenn man wo anders schaut, diesem österreichischen Raum, aber bis zur tschechischen Grenze, und nach Norden bis in den südbayrischen Raum. Nach neueren Funden (siehe auch Wikipedia) muss man die erweiterte Region als realistischer ansehen, genau so, wenn man die Römischen Schriftsteller als Quellen heranzieht. Also einen Streifen so in etwa vom Chiemsee in Bayern bis zur Österreichisch-Italienischen Grenze. In dieser Region wurde neben Gold auch ein Eisen (oder besser Stahl) hergestellt, der jedem anderen erhältlichen Stahl der Zeit (ab ca 300 v. Chr.) weit überlegen war. Diese Gegend ist in dieser Zeit für die Schmiede mit dem hervorragenden Stahl bekannt. Und hier kommen jetzt neuere archäologische Erkenntnisse als Erklärung in Frage: Das Ausgangsmaterial wurde von den Norikern nicht aus tiefen Stollen gefördert, sondern aus den oberen Erdschichten, nicht immer Tagbau, aber doch eher als Bergwerk. Und dann hat diese Gegend noch etwas erlebt, dass bisher nicht mit dieser Stahlproduktion in Verbindung gebracht wurde: Den Chiemgau-Kometen Ja, ein absolutes Streitthema, und da will ich auch gar nicht mitmachen, ob es ihn nun gab oder nicht, das spielt überhaupt keine Rolle, nur, die Gründe, warum ein Kometeneinschlag vermutet wurde oder wird, sind interessant und für dieses Ferrum Noricum ev. bedeutend. Einer der Gründe war, dass es in der Bronzezeit nachweislich eine (ca 200Jahre dauernde) Nicht-Besiedlung, und eine gleichzeitige Wanderungswelle gab, also sich die Bevölkerung vorwiegend Richtung Alpenraum zurückgezogen hat, obwohl sie dort nicht gerade freundlich aufgenommen wurde. Es ist schwer vorstellbar, dass dies ohne zwingende Notwendigkeit geschah, und es wäre auch keine übliche Entwicklung. Der zweite Grund ist eher metallurgischer Natur, und war ein weiterer Grund für die Annahme, es wäre ein Komet verantwortlich gewesen: Vom Chiemsee nach Süden fanden sich Metallperlen (Fragmente) geringer Grösse, die neben einigen anderen Bestandteilen eben genau einen relativ hohen Kohlenstoffanteil enthielten, übereinstimmend mit der Analyse der römischen Schwerter. Damit ist es eigentlich unbedeutend, ob ein Kometeneinschlag stattfand oder nicht, aber die besondere Güte des Stahls kann in diesem Zusammenhang eben mit dem verwendeten Eisen erklärt werden, dann verwundert es nicht mehr, dass die römischen Schmiede das nicht so gut hin bekommen haben, sofern sie das Ausgangsmaterial nicht hatten. Dafür spricht auch, dass einige Schmieden der Römer das Ferrum Noricum  in Rohform bekommen haben, und dass sich auch daraus eine verbesserte Qualität ergeben hat, aber wiederum nicht so gut wie von den Schmieden, die den Umgang mit diesem Material seit langem gewohnt waren. Faszinierend und eben allgemein nicht bekannt ist die Schlussfolgerung, dass es (neben anderen Faktoren) vor allem die Schwerter der Römer waren, die ihnen den Aufstieg zur Weltmacht überhaupt erst ermöglicht haben. Die Römer haben allerdings auch ihre ganze Kampfstrategie neu erfunden, wobei aber doch ersichtlich ist, dass sie sich auf ihre Waffen 100% verlassen haben, bzw auf die Überlegenheit ihrer aktiven wie passiven Bewaffnung. Auch ihre Schilde und Speere waren konstruktiv wie auch vom Metall her allem überlegen, was die Gegner zu bieten hatten, nicht nur ihre Kampftaktik und ihre teilweise erdrückende Anzahl. Ihr hartes Training hat bestimmt auch dazu beigetragen, aber sie haben auch sehr oft gegen wirklich geübte Gegner gekämpft, somit hätte das allein keine Vorteil bedeutet. Sie haben sich sogar gegen Gegner einigermassen behauptet, die kein Schlachtformation einhielten, sondern eher in Guerilla-Taktik vorgingen. Dies ist für eine fest aufgestellte Formation sehr schwer zu realisieren, und war ja auch nicht immer erfolgreich. In der Schlacht im Teuteburger Wald sind sie dadurch offensichtlich aufgerieben wurden, zumal die Gegner gleichwertige Waffen hatten. über den Chiemgau Kometen bei Wikipedia die Noriker bei Wiki über das Ferrum Noricum bei Wiki ZDF über dne Kometen der Spiegel über den Kometen final frontier über den Kometen SWR doch was gefunden die Kelten und ihre Waffen ein Schmiedeforum sagt dazu von bayrischen Forschern und amerikanischen Magazinen dass ausgerechnet das bayrische geologische Landesamt als Kritiker auftritt, entbehrt nicht einer gewissen Komik: Das sind genau die, die bei jedem neuen Fund Fälschung geschrien haben, immer und immer wieder, und die sehr ungern auch nur einen Buchstaben ihrer Aufzeichnungen aufgrund neuer Erkenntnisse ändern. Ihre eigenen Erkenntnisse jedoch werden unbewiesen veröffentlicht und nicht erst zur Diskussion gestellt. Es hat also leider keinerlei “aufklärenden” Charakter, wenn dieses Amt eine neuere Erkenntnis nicht anerkennt, das ist immer so. Leider ist es bei solchen Wissenschaftlern üblich, siehe Landesamt über die Wikinger, auch heute noch zu behaupten, dass die Wikinger keine Sägen gehabt hätten, nur um drei Seiten weiter mehrere gesägte Kämme als typisches Produkt der Wikinger Handwerker zu bezeichnen. Wissenschaftler als Verwalter ist einfach keine gute Kombination. Ich verfüge leider nicht über Quellen, die mir eine eigene Beurteilung ermöglichen würden, aber es geht ja auch gar nicht darum, ob nun ein Komet die Ursache war, oder auch nicht.Nicht bestritten wurden (selbst vom Amt) die Vorkommen von nicht in Gestein eingeschlossenen Metallfragmenten mit hohem Kohlenstoffanteil. Ich habe schon einmal gehört, dass es sich dabei um “Schmiedeabfälle” handeln soll, aber das behaupten genau die Experten, die im gleichen Atemzug behaupten, dass zu dieser Zeit ein solcher Stahl noch nicht herstellbar gewesen sei. Der Stahl nicht, die Abfälle davon aber schon? Das erinnert an die Sägen und die Kämme. Bildet Euch selber eine Meinung Wo und was ist das Noricum Funde aus dem Österreichischen Raum Es unterscheidet sich in den folgenden Eigenschaften von damals üblichem Eisen: Der Kohlenstoffanteil ist relativ hoch und es sind auch Spuren von  z.B.  Mangan enthalten (heute in Stahl ziemlich üblich), was zu einer hohen Härte (und damit auch Erhalt der Schärfe) bei gleichzeitig guter Elastizität (bricht nicht ab) führt. Genau diese Kombination aus Härte und Elastizität war die Überlegenheit, die bei einem Aufeinander-treffen mit einem anderen Schwert bewirkte, dass das gegnerische Bronze- oder Eisenschwert sich verbog, zerbrach, oder aber nicht mehr scharf war. Dieser Vorteil war so entscheidend, dass die römischen Dichter von diesem Material genauso schwärmten wie die Ausrüster des Heeres und die Befehlshaber: Nicht ganz so bekannt war, dass dieses Material von den Römern nicht selber hergestellt werden konnte, und dass man es ausgerechnet aus dem Land der Gegner beziehen musste, also aus Noricum. Dies war jedoch sehr professionell organisiert, und ausnahmsweise, sehr friedlich, das Noricum blieb von Römischer Expansionspolitik grösstenteils verschont. Aber es wurde auch nicht Teil des römischen Reiches. Keine andere Region hat solche Ausnahme-Regelungen erfahren. Jetzt hatten die Römer aber genau so gute Schmiede wie die Germanen (-Österreicher-Noriker), also musste ein anderer Umstand den Qualitätsunterschied ausgemacht haben. Was ist so besonders an diesem Eisen Die Römer haben sich selbst gerühmt, in einer Schlacht dank ihrer überlegenen Waffen jedem Gegner innerhalb kürzester Zeit seine Waffe unbrauchbar machen zu können, und das klingt durchaus realistisch. Jeder so “plötzlich waffenlose” Feind steht eher seinen Leuten im Weg, als dass er das Kampfgeschehen noch irgendwie beeinflussen kann, so dass die römischen Truppen, wie beschrieben, einer Walze vergleichbar durch ihre Feinde gepflügt sind. Ich möchte hier nicht die römischen Errungenschaften schmälern: ihre herausragende Planung, Taktik und Disziplin, sowie ihr Training ihr gut organisierter Nachschub, Ihr Strassenbau, ihr Brückenbau die Kombination verschiedener Waffengattungen, sowie die realistische Einschätzung von eigener und gegnerischer Stärke. aber ein gutes “Eisen im Feuer” haben sie eben auch nicht verachtet. Komet oder nicht Zusammenfassung: Die besondere Qualität des Ferrum Noricum ist auch von der Fundseite her nachgewiesen, und sie ermöglichte den Römern eine waffentechnische Überlegenheit, die auch von allen Zeitzeugen bestätigt wird. Da von offizieller Seite nach wie vor behauptet wird, ein solcher Stahl sei damals noch nicht herstellbar gewesen, ist die ebenfalls von diesen offiziellen geäusserte Aussage, es handle sich bei den Eisenfragmenten (mit hohem Kohlenstoffanteil) um Schmiedeabfälle, offensichtlicher Blödsinn, Das geht nicht beides gleichzeitig. Das ist zwar auch kein Argument für den Kometen, aber da müsste man doch eine eher plausible Lösung finden. Plausibler wäre, davon auszugehen, dass die Überlegenheit des Stahls vom verwendeten Material (und einer guten Verarbeitung) herrührt, und dass diese Schmiede diese Eisenfragmente mit zur Schmelze verwendet haben, so wäre die ungewöhnliche Qualität des Ferrum Noricum (mit oder ohne Komet) zu erklären. Das ist natürlich nur eine Vermutung, aber sie ist wesentlich plausibler als alle anderen Varianten, sie passt zu den geschichtlichen Tatsachen und sie erklärt die erwiesene Überlegenheit der römischen Waffen. Wenn die Römer selber in der Lage gewesen wären, einen derartigen Stahl zu erzeugen, sie hätten niemals ausgerechnet ein Abhängigkeit von den Noricern in Kauf genommen. Und ja, ausgerechnet dieses “keltische Eisen” hat einen wichtigen Anteil an der militärischen Erfolgsgeschichte des Imperium Romanum, ob nun ein Komet mitgespielt hat, oder auch nicht. Die Stärken der Römer Fazit: Komet oder Tiefeisloch, spielt das eine Rolle?
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